Brain Gym
Brain Gym ist ein Teil der Pädagogischen Kinesiologie und bedeutet Gehirn-Gymnastik. Der amerikanische Pädagoge Dr. Paul E. Dennison hat diese Richtung der Kinesiologie gegen Ende der 1970er Jahre entwickelt.
Grundlage des Brain Gym sind einfache, lustige, bewegungsintensive oder auch ruhige Übungen mit deren Hilfe die Funktionsfähigkeit des Gehirns und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert werden. Alle Teile des Gehirns arbeiten wieder besser zusammen, Denk- und Lernblockaden werden aufgelöst. Die Koordination wird verbessert. Ebenso ermöglicht die Anwendung von Brain Gym in schwierigen Lern-Situationen, z.B. in einem Diktat, in einer Prüfung, während eines Bewerbungsgespräches, zur Ruhe zu kommen, die sonst aufsteigende Angst, die Mauer gar nicht erst aufkommen zu lassen, das vorhandene Wissen abrufen und die eigenen Stärken darstellen zu können.
Bewegungsspiele für leichteres Lernen
Kinder lernen die Brain-Gym-Übungen in der Gruppe. Begonnen wird mit einfachen Übungen und kleinen Spielen. Während des Kurses steigert sich der Bewegungsumfang und die Komplexität der Übungen. Die Kinder erfahren wie sie die Übungen in ihren Alltag — zu Hause und in der Schule — integrieren können. Im Zusammenhang mit einigen Übungen werden die Wichtigkeit und der Zusammenhang von gesunder Ernährung, Bewegung und Lernen dargestellt.
In den Kursen in Kitas werden die Bewegungsabläufe der Übungen in noch mehr Spielen "verpackt". Ziel ist es, schon vor dem Schulbeginn Konzentration, Koordination, Bewegungsabläufe usw. zu verbessern bzw. zu festigen. Außerdem kennen die Kinder dann schon viele kleine Übungen, die sie in der Schulzeit gezielt anwenden können.
Foto: © Gfree/www.sxc.hu
