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Praxis für Kinesiologie und Lerntherapie
Heike Vogt • Heilpraktikerin • Lerntherapeutin
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Wieder ruhig werden, trotz der Gedanken, die um Corona kreisen

Eigentlich schaffen Sie es in diesen Zeiten mutig zu sein, nach vorn zu blicken.

Und doch gibt es vielleicht auch Minuten oder Stunden in denen dieses schwer fällt. Nachts wacht man z.B. auf, die Gedanken „was wird werden“ wollen nicht wieder gehen. Umso wichtiger ist es, schnell dieses Gedankenkarussell zu beruhigen.

In Gesprächen mit Klienten, Freunden und Bekannten stellen wir uns die Fragen: Was kann man dann tun, um (wieder) ruhiger zu sein, nicht in Panik zu verfallen, „in die eigene Mitte zu kommen“, zuversichtlich zu bleiben, wieder einschlafen zu können?

Ich werde diese Seite nutzen, um einige kleine Übungen dafür vorzustellen. Sie funktionieren natürlich auch zusätzlich zu Meditationen, Sport usw. oder als Einstieg hierfür.
Ich lade Sie ein, diese selbst einmal aus zu probieren. Vielleicht ist etwas für Sie dabei.

Mein Nabel – meine Mitte – Zentrierung, Stabilisierung

Da wo Sie sind ist die Übung möglich: wenn Sie von Arbeit kommen, immer darauf bedacht gesund zu bleiben, wenn Sie nachts aufwachen, wenn Sie an der Kasse stehen, wenn Sie vom einkaufen zurück kommen, immer auf Abstand bedacht und froh sind in dieser Zeit wieder zu Hause zu sein, wenn Sie wieder die Gedanken einholen „wie es wird – weil Sie gerade nicht arbeiten können“. (Bitte nicht im Auto während des Fahrens üben.)

Sie können im Stehen, Sitzen oder Liegen die Übung ausprobieren. Sie können nichts falsch machen. Stellen, setzen (mit möglichst aufrechtem Rücken) oder legen Sie sich bequem hin.

„Gehen“ Sie mit Ihren Gedanken zu Ihrem Bauchnabel. Nun folgen die Hände oder vielleicht auch nur die Fingerspitzen. Legen Sie eine oder beide Handflächen oder die Fingerspitzen auf den Nabel und links und rechts neben den Nabel. Die Hände können leicht übereinander liegen. Sie können die Hände/ Finger sanft oder auch fester auflegen – wie Sie es mögen – Sie werden es merken.

Nun „gehen“ Sie mit den Gedanken zu Ihren Handflächen oder Fingerspitzen, „spüren“ Ihren Nabel, Ihre Mitte. Der Atem darf sein wie er mag. Einatmen, Ausatmen, in Ihrem Rhythmus/ Tempo.
Falls Sie wieder die Gedankenspirale bemerken, „schicken“ Sie ihre Gedanken wieder zu den Händen/ Fingerspitzen.

Links und rechts des Nabels befinden sich wichtige Akupunkturpunkte. Der Nabel selbst ist ja schon ein Ankerpunkt. Bereits das Halten oder sanfte Stimulieren dieser Punkte unterstützt den Körper zur Ruhe zu kommen, ein Zentrum wird wieder gespürt, von hier aus kann wieder gestartet werden.

Wie alles im Leben – je öfter man es macht, umso leichter funktioniert es. Und vielleicht wachen Sie auf (besser nicht an der Kasse stehend) und merken „oh dann bin ich ja wohl wieder eingeschlafen“.

Herzlichst Heike Vogt